Around the world!

USA, Kanada, Neuseeland & Australien

06März
2014

Ayers Rock

Nach einem kurzen Zwischenstopp in Sydney ging früh morgens mein Flug nach Alice Springs. Durch ein paar Komplikationen musste ich dann spontan noch einen Weiterflug zum Ayers Rock buchen, da der 500km entfernt liegt und kein Bus mehr fuhr. Letztendlich bin ich aber angekommen :)
Direkt am nächsten Morgen ging es wieder früh raus, um den Sonnenaufgang mitzuerleben. Hatte zwar gedacht, dass man von der Aussichtsplattform die Sonne hinter dem Berg aufgehen sieht, aber es war dennoch ein grandioser Sonnenaufgang und der Berg ist aus der Ferne schon magisch!

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Als die Sonne aufgegangen war und die Fliegen langsam zu nerven begannen, haben wir den Base Walk begonnen, der direkt entlang des Ayers Rock führt.
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Glücklicherweise hat es in der letzten Zeit viel geregnet, sodass es einen total tollen Kontrast zwischen dem roten Berg und Sand und den grünen Bäumen und Gräsern gab!

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Einige Stellen des Ayers Rock darf man nicht fotografieren, da dieses heilige Stätte sind. Eine dieser Stätte bewacht die Umgebung zB vor bösen Dämonen. Wenn man diese Stätte fotografiert, nimmt man den Schutz in Form des Fotos mit und den Menschen in der Umgebung wird nicht mehr mitgeteilt, wenn ein böser Dämon in der Umgebung ist. Bei vielen dieser Stätten wissen aber nur wenige Leute, welche Bedeutung sie haben. Die Bedeutung wird nur Personen erzählt, die reif genug dafür sind und dem richtigen Geschlecht angehören- es gibt also welche für Männer und Frauen. Ebenso ist der Aufstieg nicht erwünscht, da es allgemein ein heiliger Ort ist. Dieser ist zwar nicht verboten, wird aber im Sommer, bei Hitze, bei Festen usw geschlossen, da es einige Tote durch Abrutschen oder aufgrund der Hitze gab.
Außerdem gibt es viele weitere Mythen, wie zB die einer Frau, die sich aus Wut in eine Schlange verwandelt hat und auf ihre Rache wartet- ihr hat niemand gesagt, wo sich ihr verlorener Neffe befindet, da die Menschen Angst vor Bestrafung durch irgendeine Macht hatte. Somit hat die Frau zunächst überall Gift verstreut (der Sand an ihrem Körper wurde zu Gift, deswegen hat niemand Früchte aus der Umgebung gegessen, da ihr Gift immer noch auf dem Boden liegt) und sich selbst in eine Schlange verwandelt, die über dem Eingang einer Höhle sitzt und wacht.

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Ob man dran glaubt oder nicht, muss jeder für sich selbst wissen, ich jedenfalls tue es und finde die Kultur sehr interessant! :)
Die Tour ging dann weiter entlang Wasserlöchern und Höhlen, an denen immer noch Malereien zu erkennen sind.

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Die C-förmigen Zeichnungen haben damals Menschen dargestellt, da die Beine wie ein C aussehen, wenn man im Sand sitzt (wie im Schneidersitz). Väter wurden mit Speeren, Messern usw gezeichnet, Frauen mit traditionell Sammler, Koch oder Handarbeitsutensilien und Kinder ohne alles-das hier sind also Kinder :)
Die Spiralen symbolisieren wichtige Ereignisse im Leben oder Orte, wie zB das Elternhaus. Diese Spiralen sind durch zwei Striche miteinander verbunden, was den lauf von einem Ereignis zum anderen darstellt. Gäbe es 4 Striche, wäre die Person zurück gekommen, also zb an einen wichtigen Ort oder hätte etwas nochmal getan. Diee Striche kann man sich wie Fußabdrücke vorstellen, deswegen 2 und 4!
Der Berg allgemein ist über 300m hoch und reicht noch tief unter die Erde. Er entstand in einem Sedimentbecken-früher war hier ein Gebirge und Wasser- und war ursprünglich mal grau. Durch die Bewegung der Erdplatten hat sich der Berg um fast 90° aufgerichtet, wodurch die Sedimentschichten heute senkrecht zu erkennen sind. Vielleicht sollte ich doch noch zu Geografie wechseln, das war so spannend! Durch Rost hat der Berg dann seine heutige Farbe und durch Algen/Regen bilden sich schwarze Streifen an den Wasserfällen, nachdem es geregnet hat.

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Jetzt habe ich glaube ich auch erstmal genug erzählt, ich bin total begeistert von der Landschaft hier!
Es gibt übrigens noch einen anderen großen Felsen, die Olgas/ kata tjuta, die man in der Ferne erkennen kann. Diese wurden nicht so stark aufgerichtet und haben die Form von vielen Köpfen.
Ganz liebe Grüße also aus dem Outback!  :)

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24Februar
2014

Ich lebe noch!

Hallo ihr Lieben :)

Leider funktioniert die blöde App immer noch nicht, von daher gibt es jetzt einen Bericht ohne Fotos. Die gibt es gerne auf Anfrage oder bei Mama und Papa :)

Meine Tour in Neuseeland habe ich an meinem Geburtstag in Christchurch beendet, es war somit ein sehr schönes Geburtstagsgeschenk :) Ich habe in dsr Nähe des Flughafens mit ein paar Freunden im Motel gefeiert, bevor es dann am nächsten Tag in den Flieger ging.

Bei Platzregen und Unwetter bin ich dann in Australien angekommen, ein spitzen Empfang! Gleich am nächsten Morgen ging es weiter zum Rainbow Beach und von dort nach Fraser Island- wirklich richtig schön, Australien überrascht mich sehr positiv :)

Nach ein paar entspannten Tagen ging es dann aufs Land auf eine Trainingsfarm, von wo aus wir unsere Jobs organisiert haben. Die Woche dort war anstrengend aber sehr nett, und man hat schnell viele Leute kennen gelernt.  Schweden, Frankreich,  Deutschland,  Spanien, Dänemark,  England und naturlich die Einheimischen Australier :)

Bevor es für mich auf die Farm geht habe ich noch 2 Wochen Reisepause, sodass ich die Zeit nutze und mir noch Brisbane, das Outback und Sydney in Ruhe anguckte.

Brisbane, naja, das Herz hängt an Vancouver...

Der Ayers Rock hingegen war der Wahnsinn! Und auch der Kings Canyon und Alice Springs haben mich in ihren Bann gezogen! Es war zwar super heiß, aber alle Anstrengung wert! Ich habe wirklich noch nie so eine einzigartige Landschaft gesehen! Und ich hatte super Glück- dank Regen hatte ich einen tollen rot- grün Kontrast.

Anschließend ging es nach Sydney, was mir ebenfalls sehr gut gefallen hat. Besonders der Hafen und die Gegend am Wasser hatte irgendwie Charm und etwas Besonderes fand ich :)

Nun bin ich ganz im Süden, in Adelaide und kümmere mich um die Pferde von Olympia- Vielseitigkeitsreiterin Gill Rolton. Momentan sind es nur 4 Pferde die ich zu füttern und zu reiten habe. Anfangs ging es mit Sitzschulung los- wie mit 4 bei Papa. IIhr Unterricht ist aber wirklich richtig toll und es ist sehr interessant so gute unterschiedliche Pferde zu reiten. Schon nach einer Woche merke ich, dass sich viel verbessert hat :) Ich fühle mich hier aber wirklich sehr wohl und bin unglaublich froh über meinen Job! ;)

Mitlerweile habe ich Tshirt Abdrücke vom Arbeiten und es wird quasi nur das Gesicht braun. Das Wetter hier ist mitlerweile recht angenehm und bald ist hoffentlich auch der Strand mit seinen weißen Haien drin ;) 

Hier werde ich nun die nächsten Monate bleiben und nach dem vielen Reisen etwas zur Ruhe kommen, bevor es dann nach Hause geht :)

Also viele liebe Grüße aus Australien und bis hoffentlich bald!

Eure Liv :)

07Februar
2014

Error

Ich kann momentan leider keinen meiner vorgeschriebenen Blogeinträge hochladen! Ich hoffe die App funktioniert bald mal wieder, per Handy ist das alles nicht so einfach..
Auf jeden Fall lebe ich noch uns es geht mit gut, ich bin momentan im Australischen Outback!
Liebe Grüße und dann hoffentlich bis bald!  :)
20Januar
2014

Tag 16, 17+18: Westport & Franz Josef

Die nächsten Tage haben wir ziemlich entspannt verbracht, da das Wetter nicht so mit gespielt hat. Somit waren wir in den Hot Pools in Franz Josef.
Auf dem Weg von Westport nach Franz Josef, haben wir dann allerdings einige schöne Pausen gemacht. Die Westküste der Südinsel ist wirklich sehr schön- tolle Strände, aber gleichzeitig irgendwie wild. Ein bisschen wie in England  :) Außerdem gibt es hier viele Seen, wie in Kanada.
Also von allem etwas dabei :)
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20Januar
2014

Tag 13, 14 +15: Kaiteriteri/ Abel Tasman

In Wellington ging es dann auf die Fähre zur Südinsel Neuseelands. Der Tag zuvor in der kältesten Stadt Neuseelands war sehr windig und ungemütlich und wurde somit in einem Cafe verbracht, bis es in den warmen Süden ging :)
Am ersten Nachmittag habe ich mich dann spontan Entschieden, Skydiven zu gehen, wie man in dem anderen Blogeintrag sieht- ein wahnsinns Erlebnis!
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Am zweiten Tag hat das Wetter teilweise nicht so mit gespielt,  sodass wir vom Sonnenbaden am Strand zu Sturzregen im Hostel gewechselt haben.
Am folgenden Tag war es dann aber umso schöner, sodass wir eine Kajak Tour in Angriff nahmen.
Mit dem Water Taxi ging es ganz hoch, an die Spitze des Nationalparks, wo wir unsere Kanus sattelten und los ruderten. Die atemberaubende Landschaft hat es wett gemacht, dass meine Arme schon nach 5 Minuten schlapp wurden.
Es ging dann die Küste hinunter, mit einer kleinen Pause in der Sonne am Strand.
Letztendlich haben wir es dann tatsächlich zur Abholstation zurück geschafft, das war ganz schön anstrengend :D
Am Abend haben wir dann noch den letzten Sonnenuntergang in Kaiteriteri genossen- ein wunderbarer Ort!
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20Januar
2014

Tag 11: River Valley

Das River Valley besteht eigentlich nur aus einer ruhigen Lodge inmitten von vielen grünen Wiesen und Bergen.
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Nachdem ich etwas am Fluss in der Sonne gelegen habe, ging es auf eine Reittour. Die Pferde waren echt gut trainiert und wir konnten quasi reiten wie wir wollten, sogar ein paar Mal springen! Es konnte also jeder machen, was er wollte. Die Landschaft war einfach ein Traum! Grade zum Reiten kann ich es mir wirklich nicht viel schöner vorstellen :)
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20Januar
2014

Tag 9+10: Taupo

Von Rotorua aus ging es nach Taupo, wo wir einen Tag Pause hatten. Ursprünglich wollten wir das Tongariro Crossing machen, welches allerdings wegen schlechtem Wetter abgesagt wurde. Ich durfte also LEIDER keine 20 km wandern :D
Somit gab es für mich einen entspannten Tag am See, da ich durch Heuschnupfen oder Erkältung sowieso angeschlagen war.
Auf dem Weg in das River Valley haben wir aber ein paar Stopps im Nationalpark gemacht, sodass wir trotzdem noch etwas von diesem zu sehen bekamen :)
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11Januar
2014

LOVE LIFE!

Kaum auf der Südinsel angekommen, entschied ich mich spontan im Abel Tasman National Park skydiven/ Fallschirm springen zu gehen!
Nachdem alle Unterlagen mit Papas Notfallkontakt ausgefüllt waren und ich ein paar letzte Abschiedsworte verschickt habe, ging es auch schon in den Anzug und dann ins Flugzeug.
Ich saß direkt an der Tür, sprich ich musste als erste von uns drei Deutschen springen- natürlich nicht alleine, mein Tandem Master war sehr nett :) Nach einem kurzen Rundflug über den Nationalpark ging auf 13000 ft, also knapp 400m, die Tür neben mir auf und ich krabbelte zum Ausgang. Einmal runter geschaut und am Verstand gezweifelt, dann ging es auch schon los! Die ersten Sekunden gefallen und über Kopf und was weiß ich, mir fehlen jetut noch die Worte! Nach 45 Sekunden freier Fall ging dann der Fallschirm auf und ich konnte endlich die Umgebung genießen! Man hatte Sicht auf beide Inseln Neuseelands und auf die tollen Strände im Nationalpark und die grüne und bergige Umgebung :)
Nach 5 Minuten kreisen, Lenkschule und genießen ging es dann wieder zurück auf den Boden.
Meine Güte, war das ein Abenteuer!
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11Januar
2014

8. Tag: Rotorua

In Rotorua hatte ich den ersten Tag halbwegs Entspannung und konnte etwas Schlaf nachholen :)
Am Abend ging es dann in ein Maori-Dorf, das sind die Ureinwohner Neueeelands. Die Kultur ist wirklich total toll! Der Haka der All Blacks (Rugby) stammt ebenfalls von diesen-das ist ein Kriegstanz, den sie vor jedem Spiel machen, um quasi den Gegner einzuschüchtern, was auch wirklich funktioniert!
Zum Schluss gab es noch traditionell zubereitetes Essen.
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Am Tag danach machten wir noch einen Stopp, um uns Geysire anzugucken. Bisschen stinkig, aber wirklich atemberaubend! :) Es gab ebenfalls blubbernden Schlamm und heiße Wasserlöcher zu sehen.
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05Januar
2014

7. Tag: Waitomo

Nach ein paar kurzen Stopps mit schöner Aussicht haben wir eine Wanderung durch ein Canyon Gebiet mit Bergbau gemacht.
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Am Nachmittag ging es von Waitomo aus auf eine Tour durch die unterirdischen Höhlen von Waitomo. Der Spaß begann mit einem Abseil-Training außerhalb der Höhle und dann ging es auch schon hinunter in die Dunkelheit. Die angekündigten 5 Meter haben sich dann als 35 heraus gestellt. Teilweise war es ziemlich eng und es war ganz schön gruselig sich in ein dunkles Loch abzuseilen. Bin dann aber doch unten angekommen und es ging gleich weiter mit Zip Lining. Ebenfalls ins Dunkle entlang der Glühwürmchen, total toll :)
Nach einer kurzen Pause ging es dann weiter mit Autoreifen ins Wasser. Ein großer Platscher aus 2m Höhe und der Neoprenanzug zahlt sich aus :)
Dann ging die Abenteuertour im Wasser weiter. An der Decke haben total viele Glühwürmchen gelebt, das war echt richtig klasse! Einmal die Rutsche hinunter und den Wasserfall runter gesprungen ging es auch schon langsam Richtung Ausgang. Dafür musste man allerdings noch zwei Wasserfälle hovhklettern. Ich hatte ganz schöne Angst 3m ohne Sicherung gegen das Wasser-das hat mir ganz schön Angst eingejagt :D Letztendlich habe ich es aber doch geschafft :) Dann noch durch ein paar Löcher und Spalten und schon war ich wieder an der Oberfläche. Was für ein Abenteuer! :)

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